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Akute psychologische Hilfe nach Krisen

Inhaltsverzeichnis

Podcastfolge zum Hören oder Sehen

Podcastfolge als Blog

Wie kann ich Menschen auf psycho mentaler Ebene helfen nach akuten Krisensituationen?

Wie können Menschen sich selbst helfen nach akuten Krisen?

Wie können wir verhindern, dass psychische Erkrankungen und Folgeprobleme aus Krisen entstehen?

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Wins Podcast. Es geht um Gesundheit, Glück und mentale Stärke. Und heute wirst du einen Teil von einem Vortrag hören, den ich 2021 wenige Wochen nach der dramatischen Flutkatastrophe im Ahrtal gehalten habe. Es ging um das Thema psychosoziale Notfallversorgung. In dem Vortrag teile ich einige Ideen, einige Ansätze und hoffe, dass ich dir damit auch ein paar gute Impulse geben kann, wie du dich selbst besser verstehen kannst, wie du vielleicht Menschen besser verstehen kannst, die gerade in Krisen stecken und wie du auch Menschen helfen kannst, die gerade unsere Hilfe brauchen.

An dieser Stelle möchte ich noch mal darauf hinweisen, dass die Menschen im Ahrtal in weiten Teilen noch unsere Unterstützung brauchen. Der Mensch ist ja so gestrickt, dass er immer nur eine Sache gleichzeitig im Auge behalten kann. Und nachdem ganz lange Corona dominiert hatte, war dann mal zwischenzeitlich die Flutkatastrophe aktuell. Dann waren wieder irgendwelche Flüchtlinge an der Grenze aktuell. Und jetzt, da ich diesen Podcast aufnehme, stecken wir gerade mitten in der Ukrainekrise: Tausende von Flüchtlingen kommen nach Deutschland, brauchen unsere Unterstützung. Und zum Glück anders als letztes Jahr öffnen wir die Grenzen, helfen den Menschen schnell und unbürokratisch. Ich habe viele Freunde, viele Menschen im Tanzsport, die direkt konfrontiert sind mit der Thematik, die selbst betroffen sind, die Familienangehörige haben, die entweder noch in Kriegsgebieten sind oder die auf der Flucht sind oder schon hier sind. Ich freue mich sehr über die Hilfe, die dort stattfindet. Ich habe Freunde in der Hotellerie, die auch entsprechend ihre Türen geöffnet haben, Flüchtlinge aufgenommen haben, ganze Etagen für die Flüchtlinge reserviert haben.

Es passiert also im Moment sehr, sehr viel und Krisen werden mehr und mehr Teil unseres Lebens. Also ich glaube, wir haben in Deutschland sehr, sehr lange sehr, sehr gut gelebt und Corona hat uns psychisch ordentlich durchgeschüttelt und auch jetzt die letzten Flüchtlingskrisen. Aber jetzt gerade ganz aktuell die Ukrainekrise, weil da jetzt wirklich echte Solidarität auch gelebt wird, bringt ganz, ganz viele Menschen in Kontakt mit Krisen, mit alten Erinnerungen, mit Gefühlen und vielem mehr.

Und was du heute hörst, ist wie gesagt, der erste Teil meines Vortrags, den ich im Ahrtal gehalten habe. Und ich hoffe, dass du hier einige gute Impulse und Ideen mitbekommst, die Psychologie und die Biologie hinter unseren Stressreaktion auf körperlicher Ebene, auf psycho mentaler Ebene, auf sozialer Ebene zu verstehen und dann auch für dich ganz praktische Tipps mitzunehmen, wie du dir und anderen helfen kannst. Ich wünsche dir viel, naja Spaß kann man schlecht sagen, aber viel Inspiration und viele gute Gedanken.

Ich freue mich, dass ihr alle da seid, weil um drei vor acht sah es noch nicht so aus. Da war hier noch ganz ruhig und still. Ich stelle mich kurz vor und was wir heute vorhaben: Wir sind ja noch irgendwie im Prozess, wir sind ja immer noch damit beschäftigt, Dinge zu machen, Dinge zu organisieren usw. Das heißt, es ist wirklich jetzt noch nicht der Zeitpunkt, sich mit irgendwas tiefergehend auseinanderzusetzen. Aber, das werdet ihr gleich sehen. Vieles von dem, was wir erleben, hat was mit dem Thema Stress zu tun. Und das ist etwas sehr, sehr Einfaches. Wenn man versteht, wie Stress funktioniert, dann hat man zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, mit dem Stress zu arbeiten und das zu verändern. Und kommt damit durch diese Zeit besser und hat dann hintenraus auch noch mal etwas bessere Karte. Im zweiten Teil, da geht es um das Thema Trauma, dass man auch da versteht, was da für Mechanismen am Werk sind, damit man eben jetzt dafür sorgen kann, dass eben auch nach hinten raus es besser läuft oder einfach gar nicht zu einem Trauma oder zu einer posttraumatischen Störung kommt.

Wir gehen mal im ersten Teil in das Thema Stress. Also das, was wir jetzt erlebt haben, oder ich sage jetzt, wir, aber ihr erlebt habt, ist ja etwas Außergewöhnliches gewesen. Aber wenn wir uns die Menschheitsgeschichte anschauen, war das ja durchaus etwas Normales, in Anführungsstrichen. Ich glaube, es ist wichtig, das auch ein Stück weit in die Normalität zu holen. Wenn ich das für mich selber als etwas extrem Außergewöhnliches deklariere, dann mache ich es mir vielleicht auch schwerer, damit umzugehen. Aber wenn ich sage okay, in der Natur gab’s das immer wieder mal, dann ist das noch mal ein bisschen etwas anderes. Und ich habe mir dieses Bild ausgesucht mit Lots Frau, die ja vor etwas gewarnt wurde und es hieß: ,,Dreh dich nicht um” und sie dreht sich um. Und was passiert? Sie erstarrt zur Salzsäule.

Und das ist etwas, was wir auch erleben. Da wird etwas Biologisches beschrieben, nämlich dieses Erstarren. Es gibt Menschen, die in so einer Situation in der Lage sind zu agieren, zu handeln. Und dann gibt es Menschen, die sind wie paralysiert. Und das ist wichtig zu verstehen, dass das ein biologischer Mechanismus ist, der da abläuft. Wenn man jetzt jemanden hat an seiner Seite, der gerade erstarrt ist, weil die Person in dem Moment tatsächlich nicht mehr ansprechbar ist. Also vielleicht noch ansprechbar, aber sie kann nicht mehr reagieren. Und für uns Menschen gibt es eine kleine Besonderheit. Das nennt sich Metakognition. Das heißt, wir können uns dabei zugucken, erstarrt zu sein. Also wir kriegen die Dinge mit, aber können gar nicht mehr richtig reagieren. Wir können vielleicht noch Ja Nein sagen, aber wir kriegen gar nicht so richtig mit, was da passiert. Das heißt, diese Reaktion ist auch etwas Normales. Es ist eine kurze und knappe Geschichte heute.

Stress, erste Sache, die ihr euch merken könnt. Stress passiert immer in unserem Körper, wenn irgendetwas Außergewöhnliches passiert. Und zwar egal, ob das positiv ist oder nicht. Okay, also eine Stressreaktion findet immer statt. Unser Körper verändert seinen Status, weil er merkt, irgendwas stimmt hier gerade nicht. Und ich gebe mal ein positives Beispiel für Stress. Wenn man frisch verliebt ist. Kann man sich irgendwie nicht richtig vorstellen. Also stellen wir uns mal in modernen Zeiten vor, man ist frisch verliebt und schreibt am besten vom Arbeitsplatz mal schnell morgens mit ganz vielen Schmetterlinge im Bauch eine kurze WhatsApp Nachricht und legt dann das Handy zur Seite und möchte arbeiten. In Wirklichkeit kann man nicht arbeiten, weil man in Gedanken bei dem WhatsApp Ding ist und dann guckt man da kurz mal so drauf und dann sieht man den zweiten grauen Haken und weiß, es ist angekommen. Und dann sind da zwei blaue Haken und man sieht okay, also offiziell laut blauen Haken wurde gelesen. Jetzt kommt aber nicht direkt eine Antwort. Und man denk natürlich erst mal, der Andere, muss ja vielleicht auch arbeiten und so und dann nach zehn Sekunden guckt man noch mal drauf und immer noch keine Antwort.

Und dann lässt man noch mal fünf Sekunden verstreichen, immer noch keine Antwort. Und dann kriegt man langsam Puls, der Blutdruck steigt. Und lauter so Sachen. Und das ist genau dasselbe, was bei negativen Dingen auch passiert. Dass Ihr nur versteht, Stress ist erst mal etwas, ich komme aus meiner Balance und komme wieder zurück. Normalerweise.

Irgendwas stört mich, ich komme wieder zurück. Zum Beispiel. Ich habe Hunger. Vielleicht sind einige hier und haben gehofft, es gibt vorher Würstchen und jetzt sitzt man hier und es redet so jemand? Das erzeugt Stress. Oder andere Dinge. Das ist alles eine natürliche Reaktion des Körpers.

Was passiert denn bei Stress?

Was würdet ihr sagen? Also, Blutdruck habe ich schon gesagt, genau. Die Atmung verändert sich. Genau, ich atme flacher. Schweißausbrüche. Genau, wir fangen an zu schwitzen und all diese Dinge. So, jetzt frage an euch: Wenn ich gerade eine WhatsApp Nachricht verschickt habe, wie sinnvoll ist das, dass ich jetzt Schweißausbrüche kriege? Nicht so richtig. Dass meine Muskeln anspannen, hilft mir auch nicht weiter. Dass mein Herz jetzt wie bekloppt schlägt, hilft mir irgendwie auch nicht weiter. Warum macht unser Körper das? Weil die Programmierung,  als der Stress entstanden ist in uns, uralt ist und eigentlich dafür da ist, uns vor einer Gefahr zu schützen.

Es kommt ein Säbelzahntiger und ich muss weglaufen, dann macht das Sinn, dass meine Muskeln angespannt sind, damit ich eben Kraft habe, dass mein Herz schneller schlägt, dass meine Atmung sich verändert. Da kommt eigentlich die Stressreaktion her.

Jetzt gibt es vier Möglichkeiten, auf eine Stressreaktion oder auf eine Stresssituation zu reagieren.

Die erste ist Flucht, abhauen.

Die zweite ist kämpfen. Ging jetzt in eurem Fall nicht so gut mit dem Kämpfen.

Und das dritte ist eben dieses Erstarren.

Es gibt aber noch eine vierte Möglichkeit, sich zusammentun, wie ihr das jetzt hier gerade tut oder wie auch ihr im Dorf getan habt und gemeinsam die Probleme lösen. Im jüngsten Teil des Gehirns findet Probleme lösen gemeinsam statt. Hier findet Kämpfen oder Fliehen statt. Und hier findet Totstellen statt. Und das ist der älteste Teil des Gehirns. Zweitälteste Teil des Gehirns. Jüngster Teil des Gehirns.

Und das ist damit auch für mein Überleben der unwichtigste Teil des Gehirns. Und der wird unter Stress abgeschaltet, das ist wichtig für euch zu verstehen. Wir haben drei Möglichkeiten zu reagieren. Wenn dieser Teil abgeschaltet wird, dann funktionieren wir nicht mehr so, wie wir wollen. Wenn der Stress ein gewisses Level überschreitet, dann haben wir nicht mehr so richtig Kontrolle über unser Verhalten.

Und wenn er in einem gewissen Level bleibt, dann können wir ihn verändern, dann können wir ihn kontrollieren und dann können wir ihn auch wieder runterfahren. Was ihr heute ein bisschen mitnehmen sollt, sind ganz viele Ideen, wie ihr für euch den Stress reduzieren könnt. Was sind jetzt so typische Reaktionen nach den Dingen, die ihr erlebt habt? Vielleicht findet ihr euch hier irgendwo so ein bisschen wieder. Es gibt Gedanken wie Alleinsein oder wie wird die Zukunft sein? Dann Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit, Misstrauen, auch Schuldgefühle. Dann körperliche Empfindungen, Übelkeit, Herzrasen, Zittern, Starre, Blässe, Schwächeanfall und Verhalten, das man selber gar nicht so richtig kontrollieren kann oder versteht.Weinen, lachen, schreien.Aggression über Aktivität oder eben auch dieses gelähmt sein, nicht wahrhaben wollen und die Frage nach dem Warum. Das sind alles Dinge, die normal sind.

Wenn ihr euch fragt wieso passiert das? Oder was ist da mit den Menschen um mich herum? Das sind ganz normale Reaktionen des Körpers. Und jetzt gibt es zwei Möglichkeiten, als Mensch damit umzugehen. Die einen reden darüber und versuchen, das irgendwie loszuwerden. Das ist dann auch das Geheimnis für Heilung. Wenn ich das nämlich jemandem sagen kann, wenn ich das mit jemandem teilen kann und das sind wir so ein bisschen nicht so richtig gewöhnt, miteinander über Dinge zu reden, vor allen Dingen nicht über negative Dinge zu reden oder Dinge, die uns belasten. Aber das ist auf jeden Fall etwas, was extrem gut hilft. Und dafür gibt es ja dann Menschen, zum Beispiel wie die Hiller Telefonseelsorge, wo alleine das Gespräch schon eine extrem heilende und beruhigende und schützende Wirkung hat. Manchmal möchte man ja auch vielleicht gar nicht mit den Menschen reden, die einem nahestehen, weil man die ja nicht noch zusätzlich belasten möchte. Ist ja auch nachvollziehbar. Und dafür gibt es dann idealerweise externe Menschen, die dafür dann zur Verfügung stehen. Auf der Gegenseite gibt es dann die Menschen, die sich eher in sich zurückziehen. Und das ist genau so eine Reaktion, die macht auch Sinn. Was dann wichtig ist vom Umfeld, dass man die Person ein bisschen im Auge behält und für sie trotzdem da ist, dass man vielleicht einfach nur beieinander sitzt. Man muss ja gar nicht reden, sondern dass man einfach miteinander Zeit verbringt, wie das ja auch oft auf dem Hof gemacht habt. Einfach abends zusammen essen. Gar nicht viel reden, vielleicht noch ein bisschen Musik dazu und darüber einfach miteinander sein und durch diese Phasen durchgehen. Was macht jetzt für euch Sinn? Iris hat eben gesagt, wir sind ja immer noch in so einem Marathon. Oder wir sind gerade am Anfang eines Marathons.

Es gibt die Typen, die extrem überdreht sind. Das ist natürlich super ganz direkt nach einer Katastrophe, weil die anpacken. Die haben so viel Adrenalin, die haben so viel Energie, die machen erst mal. Das ist dann auch eine Form von tatsächlich sich selber wieder runterfahren durch die Aktivität. Es gibt aber die anderen, die brauchen eher die Ruhe. Für euch ist jetzt wichtig langfristig, damit ihr auch gesund bleibt, dass ihr eine gute Balance findet zwischen sich auseinandersetzen mit den Dingen, die erlebt wurden und aber auch mal gut sein lassen, denn das gehört zusammen. Ihr könnt euch das vorstellen wie Gehen? Wenn ich immer abwechselnd den rechten und den linken Fuß benutze, dann komme ich vorwärts. Ja, also, ich lenke mich ein bisschen ab. Ich setze mich ein bisschen damit auseinander. Ich lenke mich ein bisschen ab. Ich setze mich ein bisschen damit auseinander, so wie es sich für mich gut anfühlt. Angenommen, ich würde mich jetzt nur ablenken, was würde dann passieren? Lenkt mich ab, lenkt mich ab, lenkt mich ab. Ich komme nicht vom Fleck. Ich komme nirgendwo hin. Wenn ich jetzt anfange, ständig das zu erzählen und mich ständig damit auseinandersetze, dann komme ich auch nicht vom Fleck. Wir brauchen das abwechselnde, also dass man, wenn ich mich so weit fühle, vielleicht ein bisschen das aufschreibe zum Beispiel, oder mit jemandem spreche. Dass Ihr einfach schaut, was brauche ich und was brauchen die Menschen um mich herrum? Wir sind ja alle unterschiedlich. Wenn ich jetzt jemand bin, der gerne viel redet und mein Partner ist eher so der schweigsame Typ, dann könnte ich Ih überfordern, weil ich ständig sage: ,,Ja, erzähl doch mal, wie findest du das denn? Wir haben doch gehört, dass man beides machen muss. Erzähl doch mal!“ Das erzeugt Stress. Das kommt nicht so gut rüber. Und umgekehrt eben auch: Wenn jemand seine Ruhe haben möchte und ich ständig dränge oder umgekehrt irgendwie immer rede.

Also schaut, dass das für euch eine gute Balance hat, dass ihr einfach wisst, beides gehört zusammen. Und bei den Menschen um euch herum ebenfalls: Guckt, dass die das irgendwie auch hinbekommen. Was wir brauchen, sind diese vier Dinge erstmal, dass wir wieder das Gefühl bekommen, Ich habe die Kontrolle über mein Leben. Ich habe die Kontrolle über mein Leben durch das Erleben von Dingen. Und dass wir einfach uns gegenseitig unterstützen, auch wieder aktiv zu werden. Das Gemeinschaftliche, das habt ihr hier wunderbar gelebt und ihr gestaltet schon eure Umwelt. Reframing heißt: ,,Etwas, was ich negativ wahrnehme eine positive neue Bedeutung zu geben. Was gut ist, ist eine Balance hinzukriegen zwischen den negativen Dingen und den positiven Dingen. Zum Beispiel, dass jemand beim Globus für 5.000 € einkaufen geht für uns und sich darüber zu freuen. Wenn ich mich noch nicht darüber freuen kann, das wahrzunehmen eigentlich hätte ich mich, müsste ich mich darüber freuen. Kann ich gerade nicht, einfach nur das wahrzunehmen, das funktioniert halt noch nicht. Dann habe ich nämlich keine Verdrängung.

So, jetzt zu den praktischen Tipps, was ihr alles machen könnt für euch. Was haben wir mit Zebras um Himmels Willen zu tun? Stellt euch mal eine Zebra Herde vor und einen Löwen, der Hunger hat. Die Zebras entdecken irgendwann den Löwen und rennen alle weg. Ein Zebra wird gerissen, die anderen laufen noch ein bisschen weiter. Sind die Zebras jetzt traumatisiert? Nein, das wäre ungünstig, weil wenn jetzt alle traumatisiert wären, hätte der Löwe danach immer gut zu essen. Was passiert hier? Die Zebras laufen weg und wenn sie in Sicherheit sind, bleiben sie stehen, checken erst mal, ob die Lage in Ordnung ist und dann zittern sie. Durch das Zittern wird die überschüssige Spannung aus dem Körper abgeleitet und dann ist gut. Warum ist das wichtig? Ich habe hier euch ein paar Bücher mitgebracht, unter anderem ein Buch von einem Trauma Therapeuten, das heißt Sprache ohne Worte.

Und das Buch beginnt damit, dass er mit über 70 auf dem Weg ist zu einer Geburtstagsfeier und dann angefahren wird. Nun liegt er da auf der Straße und denkt sich, Ha, ich bin Trauma Therapeut. Mal gucken, ob mein Wissen mir hilft, nach diesem Ereignis nicht traumatisiert zu sein. Und das erste, was passiert ist, dass zum Glück Menschen da sind. Unter anderem eine Ärztin, bis der Notarzt kommt und sich erst mal um ihn kümmert. Da haben wir wieder diese soziale Unterstützung. Einfach nur das beieinander sein ist schon heilend. Also einfach, wenn es einem schlecht geht, sich irgendeine Schulter suchen, wo man sich anlehnen kann. Natürlich muss man abwägen oder klären, ob ich das darf. Aber dass man einfach füreinander da ist, ohne viele Worte. Dann ist er im Krankenwagen auf dieser Liege und ich habe euch ja eben gezeigt mit diesen drei Gehirnen. Ich gehe dann noch mal kurz zurück. Man ist ja erst mal im Schock, das heißt, er ist erst mal in diesem Bereich vom Gehirn und jetzt kommt man langsam wieder zu sich. Das heißt das Gehirn wird mehr durchblutet. Und jetzt möchte das Gehirn, dieser Teil des Gehirns, der ist ja noch nicht so schlau, zwei Dinge tun, kämpfen oder fliehen. Das berichten wohl auch Notfallsanitäter, dass manchmal die Person auf der liege  noch gar nicht da ist und plötzlich anfängt, wild um sich zu schlagen. Warum? Weil sie noch gar nicht realisiert, wo sie ist. Aber der Körper fängt an sich zu bewegen. Und was wird dann normalerweise gemacht? Die werden festgezurrt, die sollen ja keinen verletzen. Jetzt hängt aber die Reaktion fest. Der Körper kann nicht zu Ende agieren. Und das kann dann später dazu führen, dass ich dann ein Trauma habe, weil einfach der Körper seine Reaktion nicht zu Ende aus agieren konnte. Versteht ihr? Das bedeutet, wenn ihr dem Körper erlaubt, auch in den nächsten Tagen und Wochen das zu tun, was er gerade machen möchte. Wenn ich weinen möchte zu weinen, wenn ich mich bewegen möchte, mich zu bewegen, wenn der Körper anfängt zu zittern und das möglich ist, ihn erst mal nur zittern zu lassen, dann erlaubt ihr dem Körper Schritt für Schritt seine Reaktionen zu Ende zu führen.

Und dann ist aber auch gut, denn dann bleibt da nichts hängen. Also die einfachste Möglichkeit, sich gesund zu halten, ist, einmal miteinander zu sein und dann dafür zu sorgen, dass wir die körperlichen Reaktionen rauslassen. Das kann auch sein, dass ich vielleicht mal übermäßig wütend bin, was ich normalerweise nie bin, wenn ich super sauer bin. Dann ist das ja nicht auf die konkrete Situation bezogen, aber dies Energie möchte halt noch raus. Dann sollte ich vielleicht einen geschützten Rahmen finden, wo ich das machen kann. Vielleicht nicht meinen Partner anschreien oder vorher absprechen dürfen wir uns jetzt ein bisschen kurz anschreien. Ja, okay, dann schreiben wir uns ein bisschen an und dann ist auch wieder gut. Aber einfach, dass diese Energie rauskommt und man das nicht irgendwie festhält. Und übrigens noch ein Tipp: Wenn ihr jetzt keinen anschreien wollt und auch nicht so rum zittern wollt eine sehr gute Möglichkeit, die wir auch alle nutzen ist. Gehen. Kann man machen, tut niemandem weh normalerweise.

Also wenn der Körper sagt, ich will mich jetzt bewegen, dann macht das auch. Das hat noch verschiedene andere Gründe. Warum das im Gehirn einen positiven Effekt hat, komme ich später noch dazu. Aber das ist eine der besten Möglichkeiten, sich zu beruhigen. Was machen zum Beispiel Kinder, wenn die super positiv aufgeregt sind?. Die freuen sich auf ein Geschenk. Die können das nicht aushalten, das muss raus, die Energie muss raus. Und genau das könnt ihr auch machen. Also einfach ein bisschen wie Kinder sein.

Zweite Sache schlafen: Ich weiß, dass einige natürlich jetzt nicht so gut schlafen können, das ist ganz normal. Aber wenn ihr die Möglichkeit habt, wenn ihr sehr erschöpft seid, sorgt dafür, dass ihr ausreichend Schlaf bekommt, dass ihr wirklich zeitig ins Bett geht. Also man muss sich jetzt hier nicht immer, immer weiter abarbeiten, sondern dass man mal sagt, wir machen jetzt mal die nächsten Wochen, dass wir um zehn im Bett sind, dass wir wirklich zu einer bestimmten Uhrzeit schlafen und zwar idealerweise schon so gegen zehn, elf Uhr.

Ich kann nichts dafür, habe ich mir nicht ausgedacht. Also biologisch ist es so, dass zwischen 23:00 und 3:00 die beste Zeit ist für körperliche Regeneration. Und immer wenn ihr später ins Bett geht, dann kann der Körper nicht vollständig regenerieren, selbst wenn ihr eure sieben acht Stunden Schlaf bekommt. Also alle, die älter sind, also die Jugendlichen, bei denen ist die Uhr ein bisschen verdreht, die gehen eher so gegen eins, zwei ins Bett. Die bräuchten dann aber auch morgens raus mehr Zeit, was dann die Schule wieder nicht hergibt. Aber jeder, der jetzt über 25 ist, würde man sagen 23:00 wäre schon eine gute Zeit, wenn wir schlafen. Also sich wirklich mal vielleicht so eine Schlafcouch gönnen, mal zwei Wochen wirklich mal ausschlafen und wirklich zeitig ins Bett gehen.

Das nächste würde ich gerne mit euch praktisch ausprobieren. Dafür dürft ihr einmal aufstehen. Wenn wir das Gefühl haben, dass wir überfordert sind oder gestresst sind, was macht das mit unserem Körper? Dann macht uns das klein. Okay. Was ihr jetzt mal machen könnt, ist die Füße so ein bisschen öffnen. Einige stehen schon genau richtig und mal den Bauch so ein bisschen einziehen und den Brustkorb heben und die Schultern ein bisschen zurücknehmen und die Hände in die Hüften stemmen und den Kopf ein bisschen nach oben. Also da so Richtung Haken, mal so und mal übertrieben groß und stolz dem Problem zuwenden. halte ein paar Vorträge öfter auch in der Bundeswehr oder in anderen Institutionen. Wir hatten mal so eine Frauen Versammlung, wo wir diese Übung auch gemacht haben. Und nach dem Vortrag gingen die natürlich alle zurück zu ihrer Arbeit. Und es kam, wie es kommen musste: Es gab einen Soldaten, der hatte gerade irgendwie schlechte Laune und er brauchte jemanden, an dem er die auslassen konnte und ist dann in die Wäscherei gegangen. Und sprach dann so von hinten eine Dame an, und die arbeitete gerade. Und dann hat sie sich umgedreht und ihm so sich hingestellt und erst ist sehr klein und wieder rausgegangen. Wenn ihr so steht, erzeugt das etwas in eurem Kopf und verändert die Biologie in unserem Kopf. Und wir sind dann wieder ein bisschen Stressresistenter. Also wenn ihr merkt, ihr seid gerade müde oder es ist irgendwas sehr anstrengendes und ihr werdet wieder irgendwie gebeutelt von irgendwas, wie zum Beispiel ich weiß nicht, bei Einigen ist ja bei dem letzten Regen dann noch mal irgendwie alles wieder vollgelaufen, dass man dann zwischendurch sich wirklich noch mal der Sache stellt. Weil wenn ich mich so hinstelle, dann denkt mein Gehirn, ich habe Kontrolle über die Sache. Und wenn ich Kontrolle habe, dann mache ich auch kein Stress, dann brauche ich keine Stresshormone. Also, ihr könnt mit eurer Körpersprache verändern, wie die Reaktion in eurem Körper ist. Und jetzt gibt es noch etwas, was ihr mal zusammen machen könnt, wenn ihr euch mal zueinander dreht.

Ich kann es jetzt nicht kontrollieren, aber wir machen das jetzt mal, lächelt mal, also macht mal richtig breites Grinsen. Ein bisschen verkrampftes Grinsen. Und lass das jetzt mal! Die Mundwinkel bleiben oben, egal was passiert. Die nächste Minute bleiben die Mundwinkel oben. So, was passiert jetzt? Angenommen, ihr wart schlecht drauf. Und jetzt fangen Sie an zu lächeln. Dann fragt sich euer Gehirn erst mal, ob ihr sie noch alle habt. Es gibt jetzt gerade gar keinen Grund zu lächeln. Und wenn ihr das jetzt durchzieht? Dann lässt sich das Gehirn irgendwann darauf ein und schiebt dann Glückshormone hinterher, damit das wieder zusammenpasst. Also wenn du schon durchziehst mit dem Lächeln, dann soll es wenigstens auch ein paar Glückshormone haben und dann ist man auch sofort anders drauf. Also Haltung, Tief atmen, Lächeln. Es muss natürlich auch angemessen sein. Also wenn euch jetzt jemand gerade was doofes erzählt hat und ihr strahlt ihn an, kommt vielleicht auch komisch rüber, aber dass man das irgendwie in Resonanz bringt und den anderen vielleicht mitnimmt, wie wichtig ihr füreinander seid. Dafür habe ich euch auch ein tolles Bild mitgebracht. Habt ihr vielleicht schon mal gehört? Und zwar ist das eine Geschichte, die Berühmtheit erlangt hat. Das waren Frühchen, Zwillinge. Die also zu früh auf die Welt gekommen sind wegen Komplikationen. Und was macht man normalerweise in der Medizin? Die Kinder werden getrennt aus Infektionsgründen. Die sollen sich nicht gegenseitig mit irgendwas anstecken. Also werden die alleine in ihre Brutkästen gepackt. Und das eine Kind war relativ fit und das andere ist immer schwächer geworden. Und eine Krankenschwester, die gemerkt hat Oh, mit dem einen Kind geht es zu Ende, wenn wir nichts tun, hat selbstständig entschieden, das schwächere Kind zu dem jüngeren Kind in den Brutkasten zu legen.

Der Stärkere hat sofort seinen Arm um das Geschwister gelegt und innerhalb von wenigen Minuten haben sich die Werte von dem schwächeren Kind stabilisiert. Und da seht ihr dann das Ergebnis: Die beiden sind inzwischen fit und gesund und munter. Aber diese, dieses Füreinander da sein liegt in unseren Genen. Das hat dem Kind keiner gesagt, sondern das machen wir intuitiv. Und es gibt Menschen, die machen das nicht intuitiv, weil sie irgendwie erlebt haben: Nee, das macht man nicht oder man muss sich zurückhalten. Die brauchen dann die Unterstützung von denen, die es machen. Und selbst wenn es jemand erst mal doof findet, der Körper findet es doch gut. Man darf das dann schon ein bisschen probieren, Natürlich immer mit Absprache. Hier stehen ganz viele schlaue Sachen, was ihr machen sollt: Zeit für euch nehmen, miteinander reden.

Eine Sache ist noch wichtig: Strukturierter Alltag, Ablauf, Struktur im Alltag, auch im Chaos versuchen, eine gewisse Struktur reinzubringen zu festen Zeiten, Mittagessen zu festen Zeiten, Abendessen zu festen Zeiten, Pausen machen.

Alleine dadurch, dass zu einer festen Zeit Dinge passieren, beruhigt sich euer System, weil es wenigstens ein paar Dinge hat, an denen es sich orientieren kann. Also wenn ihr denkt, Ach komm heute mal kein Mittagessen, weil ich muss noch so viel machen, dann erzeugt das doppelten Stress. Also es ist gut gemeint, aber es erzeugt noch mehr Stress. Okay, also nehmt euch die Möglichkeit oder nutzt die Möglichkeit einer Struktur. Auch wann ich abends ins Bett gehe, wenn das möglich ist. Bei Kindern ist das immer schwierig, aber auch da eine gewisse Grundstruktur einfach reinbringen.

Dieser eine Abend. Ich glaube, es war der vierte Abend, wo jemand eine Box mitgebracht hatte und wo dann Musik lief und wo dann irgendwie auch die Stimmung sich verändert hat. Genau das muss ja immer alles wissenschaftlich untersucht werden. Das, was ihr da erlebt habt, was, was wir ja alle kennen, kann man jetzt auch wissenschaftlich beweisen, dass es sinnvoll ist, Musik zu hören.

Und zwar erst mal grundsätzlich. Egal was für eine Form von Musik, Hauptsache du fühlst dich damit wohl. Kennt ihr bestimmt auch wenn man so Jugendliche im Haushalt hat oder hatte, die frisch verliebt waren und dann natürlich in das erste gebrochene Herz gewandert sind. Die erste Liebe, die dann irgendwie zu Bruch geht. Und dann hat man ja das Gefühl, nichts hat mehr einen Sinn. Und was hören die dann die ganze Zeit? Melancholische Musik und Traurige Lieder. Warum? Weil ich dann in Resonanz bin. Da fühle ich mich verstanden. Der leidet auch so, die leidet auch so, es ist alles so schlimm. Und dann ist aber auch alles furchtbar schlimm und dann weinen wir und dann ist aber auch irgendwann gut. Also irgendwann sind wir dann auch durch mit dem Weinen und dann will man auch wieder was anderes. Aber es braucht diese Phase und die darf auch sein. Es darf aber auch einfach mal gute Laune sein. Also tut euch einen Gefallen, wenn das möglich ist. Schöne Musik hören. Und gleich komme ich noch zu einer besonderen Musik und zu einer App, mit der ihr noch mal euch mehr Gutes tun könnt.

Und jetzt wäre mal die Aufgabe Dreht euch mal zueinander. Das geht auch durch die Maske und sagt euch mal, was denn eure Lieblings Gute Laune Musik ist. Inspiriert mal hier eure Sitznachbarn.

Wenn wir schlecht drauf sind, was ja nachvollziehbar ist, dann besteht die Gefahr in eine negativ Schleife zu kommen. Und da kann man positiv gegen arbeiten. Da ist ein bisschen Arbeit, Aber man kann das mal probieren, indem man sich stärkende Dinge sagt.

,,Ich habe Kraftquellen.‘‘

,,Ich darf zwischendurch auftanken.‘‘

Wir sind ja in so einem Hamsterrad. Ich muss noch das. Ich muss noch. Das muss ich noch. Das mache ich noch. Das mache ich, muss noch das machen. Und irgendwann ist aber der Akku leer. Also mit leerem Akku mache ich gar nichts mehr. Also zwischendurch muss ich dem Akku auch Zeit geben. Also früher war das so, dass das Ding sich wieder auflädt. Ja, also ich darf zwischendurch mal auftanken. Alle meine Gefühle sind richtig, alle meine Gefühle sind richtig.

Auch wenn ich traurig bin, Auch wenn ich wütend bin, auch wenn was auch immer ist. Aus jeder Lebenssituation kann ich, können wir lernen. Das könnt ihr euch mal aufschreiben oder googeln, wenn ihr das wollt. Es gibt eine App, die heißt Wing Wave. Die hat so eine beruhigende Wirkung. Und das ist so ein Gong, der immer rechts links kommt. Und dieser rechts links Gong sorgt dafür das unser Gehirn sich beruhigt. Das entspricht ein bisschen dem Gehen. Wenn ich gehe, dann beruhigt sich mein Gehirn, weil es sieht Aha, du bist noch unterwegs, du bist quasi noch auf der Flucht. Zum Beispiel Du lebst noch. Alles ist super. Und diese Musik macht diesen Effekt nochmal zusätzlich. Und das ist eine sehr elegante Möglichkeit, die Musik zu nutzen, sich zu beruhigen und trotzdem zu funktionieren.

Also ich kann arbeiten dabei. Ich kann ein bisschen spazieren gehen. Ich kann auch einfach nur das zur Ruhe und zur Entspannung machen, aber ich kann mich damit ein bisschen runterfahren. Und das ist auch eine gute Möglichkeit, die nächsten Wochen gut zu überstehen.

Das war der erste Teil meines Vortrags in Esslingen zur psychosozialen Notfallversorgung. Wenn dich das Ganze weiter interessiert: In der nächsten Folge geht es um das Thema Trauma und Traumaprävention, Traumatherapie. Wenn du mehr von mir hören und sehen möchtest, empfehle ich dir mein Buch Mentale Stärke. Du findest es auf www.win-silvester.de. Dort kannst du es relativ schnell und easy erwerben. Es gibt das Ganze auch als Hörbuch, wenn dir das gefällt. Ich habe das Buch komplett selbst eingesprochen und wenn du Fragen hast zu diesen Themen. Melde dich gerne bei uns. Wir empfehlen dich auch gerne weiter an entsprechende Stellen, die dir dann helfen können, wenn wir dir nicht helfen können. Und. Ich wünsche dir alles Gute. Bis bald.

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